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Entstehung Pro Schelklingen

Im März 2008 haben sich 23 Bürgerinnen und Bürger, die gegen den Bau eines EBS-Kraftwerkes in Schelklingen sind, zu einem Verein zusammengeschlossen.

Seitdem ist viel passiert:

intensive Recherche aller notwendigen Informationen rund um das Thema EBS, sogenannte Ersatzbrennstoffe, bei deren Verbrennung Schadstoffe für Mensch, Tier und Umwelt entstehen

sachliche Aufbereitung der gesammelten Informationen zu dem Thema EBS

Sammlung von ausreichend Unterschriften zur Einreichung eines Bürgerbegehrens

Herausgabe von Prospekten, Wurfsendungen und Plakaten

Vorstellung der Argumentation der Bürgerinitiative gegen den Bau eines Kraftwerkes in zahlreichen Informationsveranstaltungen und öffentlichen Aktionen in Schelklingen, Teilorten und umliegenden Gemeinden

Teilnahme an diversen Podiumsdiskussionen

Medienarbeit - lokale Presse und Radiosender sowie der SWR werden auf das in Schelklingen geplante Projekt von uns aufmerksam gemacht und berichten

Organisation eines Straßenfestes mit Fachvorträgen und Luftballonaktion

Schaufenster im Stadtzentrum für die Bekanntgabe von Informationen

Durchführung eines Bürgerentscheids mit sagenhafter Wahlbeteiligung und eindeutigem Ergebnis: NEIN zum EBS-Kraftwerk

zahlreiche Verhandlungsversuche mit Vattenfall und HeidelbergCement

offene Briefe und Apelle an diverse Personen und Institutionen

Ausarbeitung von schriftlichen Einwendungen an das Regierungspräsidium Tübingen gegen das geplante Vorhaben

öffentliche Sprechtermine zur Hilfestellung bei der Formulierung von Einwendungen

über 800 Bürgerinnen und Bürger haben Ihre Einwendungen beim Regierungspräsidium Tübingen eingereicht

Zusammenarbeit und intensiver Austausch mit Mitgliedern aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen

Stellung von 2 Mitgliedern im Kraftwerksausschuss des Gemeinderates, der auf unsere Anregung hin gegründet wurde

der Gemeinderat verabschiedet einen Bebauungsplan "Zementwerk Schelklingen"

der Gemeinderat versagt dem Regierungspräsidium Tübingen das baurechtliche Einvernehmen

aktive Beteiligung am zweitägigen Termin des Regierungspräsidiums Tübingen zur Erörterung der Einwendungen in der Stadthalle Schelklingen im Februar 2009

Stützung und Verfechtung der von den Bürgern vorgebrachten Einwendungen durch zusätzliche Argumentation und Fakten



In dieser Zeit ist der Verein ständig gewachsen und zählt nach einem Jahr 135 Mitglieder.
Wir haben mit unseren zahlreichen Aktivitäten und Aktionen gemeinsam viel erreicht. Wir haben eine Unmenge von Fachwissen angesammelt, so viel, dass wir sogar anderen in Deutschland aktiven Bürgerbewegungen mit Rat und Tat zur Seite stehen konnten.
Unsere Mitglieder sind aufgrund ihrer vielfältigen Aufstellung in der Lage ein breit gefächertes und umfangreiches Themen- und Wissensspektrum abzudecken - all das in ihrer Freizeit. Jeder Einzelne ist mit seiner Arbeit ein Teil des jetzt bestehenden Gesamtbildes und hat einen wichtigen Beitrag für unseren Erfolg geleistet. Von hier aus allen ein herzliches Dankeschön!

Gründungsversammlung am 17. März 2008

Die Bürgerinitiative Pro Schelklingen hat in ihrer Gründungsversammlung entschieden, die weiteren Aktivitäten in Form eines eingetragenen, gemeinnützigen Vereins weiter zuführen.
Zur Vereinsgründung Bürgerinitiative Pro Schelklingen e.V. haben sich 22 Personen zusammen gefunden, um die im Vorfeld ausgearbeitete Vereinssatzung zu verabschieden und den Vereinsvorstand zu wählen. Der Satzungsentwurf wurde bis auf geringfügige, formelle Änderungen von den anwesenden Gründungsmitgliedern einstimmig verabschiedet.
Auch der gesamte Vorstand wurde einstimmig gewählt.

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Stefan Auer (Schelklingen)
2. Vorsitzender und Sprecher Sachgebiet Wissenszentrum: Dr. Thomas Soczka-Guth (Hausen o.U.)
2. Vorsitzende und Sprecherin Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Pressesprecherin): Ute Krey (Schelklingen)
Kassier: Klaus Burkhardtsmaier (Ringingen)
Schriftführerin: Juliane Gareis (Schelklingen)

Schon in den nächsten Tagen werden die Arbeitsgruppen Wissenszentrum und Öffentlichkeitsarbeit an der Umsetzung der Ziele der Bürgerinitiative weiter konzentriert arbeiten.
Ziel ist die kurzfristige Umsetzung eines Bürgebegehrens, um den vom Gemeinderat vertagten Bürgerentscheid zum Bau des Müllkraftwerkes in Schelklingen voranzutreiben.
Als kommunalpolitisch unabhängiger Verein bietet die Bürgerinitiative Pro Schelklingen e.V. allen umweltbewussten Bürgern die ideale Plattform, ein zukünftiges, lebenswertes Umfeld aktiv mitzugestalten.

Vorstand 2008 - 2009

Der Vorstand - von links nach rechts: Klaus Burkhardtsmaier (Kassier), Ute Krey (Presseprecherin und stellv. Vorstand), Dr. Thomas Soczka-Guth (Sprecher Wissenszentrum und stellv. Vorstand), Juliane Gareis (Schriftführerin), Stefan Auer (1. Vorstand) - Foto: Hans Dolde


Bürgerinitiative - wir können etwas bewegen!

Da haben wir uns gerade noch gefreut, dass uns die Gleisschotter-Umladestation erspart bleibt und wollten uns fortan Biosphärengebiet nennen, schon kommt es richtig dicke. Den Gleisschotter kriegen wir nun doch. Und neben dem Steinwerk, das fleißig mit belastetem Bauschutt befüllt wird, plant HeidelbergCement mit dem Energiekonzern Vattenfall jetzt eine Müllverbrennungsanlage, die dem Zementwerk, das seit ein paar Jahren neben Autoreifen eh schon Sondermüll verbrennt, zu günstigem Strom verhelfen soll. Aus einem Umkreis von 200 km sollen jährlich 250.000 Tonnen Müll herangekarrt und verbrannt werden.


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