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Freitag, 11. Januar 2008
HeidelbergCement

Eigenständige Energieversorgung in Schelklingen ge

In Partnerschaft mit HeidelbergCement will der Stromerzeuger Vattenfall (Vattenfall Europe New Energy GmbH – die im Vattenfall Europe Konzern für die umwelt- und ressourcenschonende Energieerzeugung zuständige Gesellschaft) in Schelklingen ein Heizkraftwerk errichten und das Zementwerk eigenständig mit Strom versorgen. Beide Unternehmen arbeiten hierzu eng in der Projektgemeinschaft „Energieversorgung Schelklingen“ zusammen. Über das Vorhaben wurde im Dezember 2007 eine Grundsatzvereinbarung abgeschlossen. In den ersten Januartagen wurden die zuständige Genehmigungsbehörde, die kommunalen Gremien und politischen Entscheidungsträger, die Belegschaft des Zementwerkes sowie die Nachbarn und die Öffentlichkeit über das Vorhaben informiert.

In der eigenständigen, wirtschaftlichen Stromversorgung sieht HeidelbergCement eine Möglichkeit, den immer weiter steigenden Energiepreisen langfristig entgegenzuwirken und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schelklingen zu verbessern und nachhaltig zu sichern. Elektrische Energie ist ein ganz wesentlicher Produktions- und Kostenfaktor in der energieintensiven Zementindustrie.

Das Kraftwerk soll in unmittelbarer Nähe des Zementwerks erstellt und mit Ersatzbrennstoffen betrieben werden. HeidelbergCement stellt dafür die Fläche und soweit möglich auch die vorhandene Infrastruktur zur Mitnutzung zur Verfügung. Der Einsatz der Ersatzbrennstoffe erfolgt in speziell für diesen Zweck entwickelten, hochmodernen Feuerungsanlagen. Hier wird durch das Verbrennen Dampf erzeugt, der in einer Turbine verstromt wird. Durch Nutzung der Abwärme und Auskopplung von Dampf kann ein Teil der Energie zur Wärmeversorgung verwendet werden: mit dieser Kraft/Wärme-Kopplung lässt sich die Effizienz des Heizkraftwerks deutlich erhöhen.

Mit der Energieversorgungsanlage werden 30 bis 35 neue Vollzeitarbeitsplätze in Schelklingen geschaffen. Die Wirtschaftskraft wird zudem durch im Umfeld entstehende zusätzliche Beschäftigung und Steuereinnahmen gestärkt.

Als nächster Schritt wird Vattenfall in einer Studie unter Einbeziehung der Standortgegebenheiten die technische und wirtschaftliche Machbarkeit des Vorhabens untersuchen lassen. Gegenstand dieser Untersuchung, deren Ergebnis noch im 1. Halbjahr 2008 vorliegen soll, ist auch die mögliche Nutzung der Kraftwerksabwärme, beispielsweise zur Klärschlammtrocknung. Nach Vorliegen der Machbarkeitsstudie soll dann die endgültige Entscheidung über die Realisierung des Projekts erfolgen.

Ansprechpartner:

HeidelbergCement AG
Pressestelle Deutschland
Elke Schönig
Tel.: (0 62 21) 481-9516
Fax: (0 62 21) 481-217

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